Huntinamibia - Mein Namibisches Abenteuer - Das Jagdland Namibia
Mit seinem angenehmen Klima das es ermöglicht praktisch den ganzen Tag im Freien zu verbringen und abends unter einem sternenklaren Himmel am Lagerfeuer zu sitzen, ist Afrika immer ein beliebtes Reiseziel für Jäger gewesen. Die Atmosphäre und die Freiheit einer Afrikanischen Safari wird jeden in den Bann ziehen. In den kälteren Regionen der nördlichen Halbkugel ist eine Jagdreise oft mit Wetterunbilden verbunden. Darüberhinaus ist der Wildreichtum des Afrikanischen Kontinents einzigartig.
Noch vor nicht allzu langer Zeit ist Namibia als das best gehütete Geheimnis des Afrikanischen Kontinents bezeichnet worden. Unter den Afrikanischen Jagdländern war es wenig bekannt und genoss mitunter einen etwas zweitrangigen Ruf. Dies alles gehört inzwischen der Vergangenheit an. Namibia, unter Insidern schon immer als Afrikas herbes Paradies bekannt, ist inzwischen eines der beliebtesten Reiseziele für den Afrikajäger geworden. Innerhalb der vielfältigen, verschiedenartigen Biotope Afrikas nimmt Namibia eine einzigartige Stellung ein. Die Trockenzone des südwestlichen Afrika, die sich weitgehend über die Länder Botswana und Namibia erstreckt besitzt einen ganz besonderen Reiz. Während das Kalaharibecken durch seine schiere Ausdehnung und die monotone Weite seiner Landschaft beeinduckt, gewinnt Namibia zunehmend an landschaftlicher Großartigkeit sobald man die östlichen Kalahariregionen hinter sich lässt und weiter nach Westen kommt. Die weitläufigen Savannen- und Dornbuschdickichte des zentralen Hochlandes werden zunehmend von bizarren Felsformationen und Gebirgsketten geprägt. Kommt man dann an den Abbruch des Hochlandes zur Namibwüste die sich bis zum Atlantik erstreckt, so findet man hier eine Landschaft vor, die auf dem Afrikanischen Kontinent nicht ihresgleichen hat. Die Namibische Randstufe, die sich entlang der gesamten Nord-Süd Ausdehnung aus den Küstenebenen erhebt und die stille, menschenleere Weite der Namibwüste, haben dem Land vielleicht den Ruf „Afrikas herbes Paradies“ eingetragen. In merkwürdigem Kontrast zu der Herbheit der Landschaft stehen die typischen, charakteristischen Wildarten der südwestlichen Trockenzone Afrikas. Der grosse Kudu, vielleicht das schönste Jagdwild der Erde, die faszinierende Oryxantilope, der graziöse Springbock und das robuste Hartmann’s Bergzebra verleihen der rauhen, weiten Wildbahn einen besonderen Reiz. Ausser dem Bergzebra kommen mit dem Schwarzgesicht Impala und dem Damara Dik Dik noch zwei weitere, besonders reizvolle endemische Wildarten vor. Darüberhinaus besitzt Namibia eine große Artenvielfalt weiterer jagdbarer Arten und auch die sogenannten „Big Five“.
Die jagdlichen Möglichkeiten die sich dem Gastjäger in Namibia bieten, können vielleicht in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit der Farmjagd. Mit dieser Form der Jagdausübung hat Namibia seinen Ruf als seriöses Jagdland mit extrem guten Preis-Leistungs Verhaeltnis aufgebaut und gefestigt. Meist handelt es sich um Betriebe auf denen neben der selektiven Trophäenjagd auch extensive Viehzucht betrieben wird. Für den Jagdgast bietet sich bei familiärer Atmosphäre die Möglichkeit den Farmbetrieb kennenzulernen und ausserdem gut und relativ preiswert zu jagen.
Mit der Zunahme des Jagdtourismus sind viele Grundeigentümer dazu übergegangen die Landwirtschaft einzustellen und ausschließliche Wildfarmerei zu betreiben. Hier findet der Gastjäger oft ein höheres Niveau an Unterbringung, viele Jagdfarmen sind als Gästefarmen registriert. Auf Wildfarmen trifft man meist eine größere Artenvielfalt an.
Die dritte Form der Jagdausübung in Namibia ist die sogenannte Safarijagd auf offenen Konzessionen in denen sehr häufig auch wehrhaftes Großwild vorkommt. Da Namibia eines der am dünnsten besiedelten Afrikanischen Länder ist, bieten sich in Namibia großflächige unberührte Wildnisgebiete zur Safarijagd an. Hier trifft der Jagdgast nicht nur auf die typischen Steppenwildarten wie Kudu, Oryx und Springbock, sondern im Nordosten auch auf „tropische Arten“ wie Rappenantilope, Pferdeantilope und darüberhinaus auch wehrhaftes Großwild wie Elefanten in besonders guter Trophäenqualität, Büffel, Löwe und Leopard. Die Safarijagd hat inzwischen einen solchen Stellenwert erlangt, daß Namibia als zumindest gleichwertig mit den klassischen Afrikanischen Jagdländern einzustufen ist.